• Mit der Expertin den richtigen Kampfstil lernen

    Mit der Expertin den richtigen Kampfstil lernen

    Die promovierte Sozialwissenschaftlerin Dr. Irene Zavarsky aus Oberösterreich stand beruflich schon immer auf eigenen Beinen und zeigt zusammen mit ihrem Team im KaiGym nun die richtige Beinstellung in diversen Kampfsportarten und Selbstverteidigungskursen. Ihr Team besteht aus insgesamt sieben Leuten, von denen sich drei Trainer ganz auf die jüngeren Teilnehmer spezialisiert haben.

    Dr. Irene Zavarsky selbst ist zudem gelernte Trainerin in der Erwachsenenbildung und hat zudem einen Trainerschein für Kampfsport und Selbstverteidigung. Bei soviel Hintergrunderfahrung hat sie jedoch nie aufgehört, sich selbst weiterzubilden und so trainieren sie und ihre Kollegen auch heute noch regelmäßig selbst, um nicht nur fit und in Form zu bleiben, sondern auch neue Erkenntnisse direkt in ihr eigenes Programm übernehmen zu können.

    Diese verschiedenen Kampfstile, die Dr. Irene Zavarsky und ihr Team unterrichten, sind nicht als Einzeldisziplinen zu sehen, sondern sie komplementieren und ergänzen sich gegenseitig. Diese Mischung eröffnet damit einen ganz besonderes Training, das sich dank des Engagements der Trainer ständig entwickelt und verbessert.

    Dr. Irene Zavarsky ist Trainerin für Kampfsport und Selbstverteidigung

    Kommt es vor, dass Personen diese Sportart aus einer persönlichen, aggressiven Motivation heraus wählen? Lernen sie im Sport mit diesen Motivationen umzugehen?

    Nicht im KaiGym. Es ist uns wichtig, dass alle kontrolliert trainieren und verletzungsfrei nach Hause gehen, damit sie am nächsten oder übernächsten Tag weiter trainieren können. Leute, die einen Ort suchen, wo sie nur aggressiv reinhauen können, sind bei uns falsch.

    Wie unterscheiden sich die einzelnen Kampfsportarten? Sind sie für jeden geeignet?

    Grundsätzlich kann jeder alles trainieren. Es gibt für keinen Stil eine besondere Voraussetzung, außer allgemeine Gesundheit und Beweglichkeit.

    Im Kampfsport liegt der Fokus auf der sportlichen Auseinandersetzung, auf dem sportlichen Wettkampf. Wer möchte und bereit dazu ist, kann auch bei Wettkämpfen fürs KaiGym antreten. Es trainieren aber auch genug Leute Luta Livre, MMA und Kickboxen ohne Wettkampfabsicht. Einfach nur für den eigenen Spaß und die eigene Fitness.

    Selbstverteidigung (Krav Maga) legt den Schwerpunkt auf Techniken und Positionen, die für die Selbstverteidigung hilfreich sind. Im Training arbeiten wir im Stand, im Clinch und am Boden, sowie gegen bewaffnete Angriffe.

    In der Kampfkunst (Panantukan, Stock und Kali Weapons) geht es um Beweglichkeit, Agilität, Schnelligkeit und Koordination.

    Fitness ist eine gute Ergänzung zu allen Stilen. Es gibt ein paar Videos auf unserer Website, die einen guten Einblick ins Training geben: https://www.youtube.com/channel/UCMxDwvt2mSEaKM829MCj6GA/videos?view_as=subscriber

    Beim Probetraining kann man gut einschätzen, welcher Stil einem liegt und was weniger.

    Im KaiGym kann beim Probetraining der passende Kampfsport gefunden werden

    Wie werden Seminare und Workshops aufgebaut? Was steht dabei im Vordergrund?

    Das kommt auf das Thema des Seminars an. Meistens gibt es bestimmte technische Schwerpunkte, die für das Seminar gewählt werden. Im Vordergrund steht immer zunächst das technische Training, dann werden die Techniken im sogenannten „Szenarientraining“ oder „Sparring“ (je nach Stil) angewendet. Wichtig ist, dass alle auf ihrem Level mit ihrer Intensität und kontrolliert trainieren können. Wie schon Eingangs gesagt: sich im Training zu verletzen ist tatsächlich höchst unnötig.

    Ab welchem Alter können Jungen und Mädchen teilnehmen? Nehmen sie die Kurse manchmal zur Selbstverteidigung oder mehr aus sportlichen Gründen?

    Das Training für Erwachsene ist ab 16 Jahren. Das Training für Kinder ab 8 Jahren (Krav Maga Youngsters).

    Kontrolliertes Training, damit sich niemand verletzt, ist besonders wichtig

    Sicherheit und Spaß gehen vor

    Dr. Irene Zavarsky legt bei allem besonders Wert darauf, dass ihre SchülerInnen sicher unverletzt das Training verlassen. Ziel ist es, Techniken zu lernen, sich weiterzuentwickeln und nicht etwa, um sich unkontrolliert abzureagieren. Ob ihre Teilnehmer darüber hinaus nur zur eigenen Fitness, Spaß oder für Wettbewerbe und Turniere trainieren, ist jedem selbst überlassen. Jeder kann trainieren, was er oder sie möchte, solange sie die nötige Gesundheit und Beweglichkeit mitbringen. Wer sich nicht entscheiden kann, kann beim Probetraining in die Stile hineinschnuppern und einen Vorgeschmack erhalten.

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